5 praktische Tipps gegen Feuchtigkeit im Auto

Besonders bei kühleren Außentemperaturen beschlagen die Fensterscheiben von innen, die Sicht wird schlechter und es riecht modrig.

Dies sind klare Zeichen von zu viel Feuchtigkeit im Auto.

Unsere Tipps helfen die Feuchtigkeit in Ihrem PKW schnell zu senken und ein erneutes Eindringen zu verhindern.

Unsere 5 Tipps gegen Feuchtigkeit im Auto

Um schnell und effektiv die Feuchtigkeit in Ihrem Auto zu entfernen und die Luftfeuchtigkeit grundsätzlich im PKW zu senken, haben wir 5 praktische Tipps für Sie.

  1. Klimaanlage:
    Bei Temperaturen über +6 Grad Celsius schaffen Heizung und Klimaanlage schnell Abhilfe, das aufgedrehte Gebläse transportiert die feuchte Luft nach draußen. Dies hilft vor allem, solange sich noch nicht zu viel Nässe im Wagen gebildet hat. Das Gebläse dabei nicht auf Umluft stellen.
  2. Mikrofasertuch & Scheibenschwamm:
    Vor der Fahrt ist ansonsten Scheiben von innen wischen angesagt, am besten mit einem Mikrofasertuch oder dem bekannten gelben oder blauen Scheibenschwamm. Sobald das Tuch oder der Schwamm die Feuchtigkeit aufgenommen haben, sollten Sie außerhalb des Autos getrocknet werden, um die Feuchtigkeit
  3. Entfeuchterkissen:
    Legen Sie ein Entfeuchterkissen ins Auto, welches mit Speichergranulat gefüllt ist, so zieht dieses die Feuchtigkeit aus der Luft. Alle zwei bis vier Monate sollte das Kissen an die Heizung gelegt werden, um wieder neue Feuchtigkeit aufnehmen zu können.
  4. Praktische Hausmittel:
    Sie können hier auch auf Hausmittel zurückgreifen: ein kleines Säckchen oder eine alte Socke, welches Sie mit Reis, Salz, Kaffeepulver oder Katzenstreu füllen, tut seine Arbeit genauso gut. Um der Bildung von Schimmel entgegenzuwirken sollten Reis und Kaffee sollten allerdings im feuchten Zustand nicht zu lange im Auto verbleiben.
  5. Kleiner Heizlüfter:
    Wenn sich selbst die Sitzpolster richtig feucht anfühlen, sollten Sie einen kleinen elektrischen Heizlüfter in Ihr Auto stellen. Achten Sie auf einen stabilen Stand des Heizlüfters im Auto und das dieser nicht zu heiß eingestellt ist – lieber eine niedrigere Temperatur und dafür länger heizen. Zudem sollten mindestens zwei Fenster einen Spalt offen stehen, damit die feuchtwarme Luft aus dem Auto abziehen kann.

Für den Fall aber, dass etwa durch einen unerwarteten Regenschauer größere Mengen Wasser durch das offene Dach- oder Seitenfenster ins Wageninnere gelangt sind, hilft nur noch, das Wasser manuell zu entfernen.

Gleiches gilt auch im Winter, wenn sich Schnee im Fußraum sammelt. Sowohl Schneematsch als auch Wasser lassen sich schnell und einfach mit einem Nass-Trockensauger.

Woher kommt die Feuchtigkeit?

Blätter auf Auto
Blätter verstopfen Lüftungsschlitze am Auto

Zumeist liegt die Ursache für Feuchtigkeit im Auto an der natürlichen Materialermüdung, der die diversen Einzelteile ausgesetzt sind.

Dichtungsgummis werden porös, Fenster undicht – insbesondere gesprungene Autoscheiben und Roststellen öffnen der Nässe Tür und Tor.

Auch durch Schmutz und Laub verstopfte Regenabläufe bieten ein Einfallstor für Feuchtigkeit, welche über das Gebläse in den Innenraum gelangt. 

Nicht zuletzt können auch ein verstopfter Innenraumfilter oder defekte Klimaanlagen und Wärmetauscher dafür verantwortlich sein, dass Feuchtigkeit nicht aus dem Wageninneren entweichen kann.

Bei feuchter Witterung gelangt durch Regen am Mantel oder Schneematsch an den Schuhen ebenfalls schnell Nässe ins Auto. 

Zukünftiges Eindringen von Feuchtigkeit verhindern

Um zu vermeiden, dass sich überhaupt Feuchtigkeit im Auto bildet, sollten Sie folgenden Punkte beachten:

  • Hat sich Laub oder Schmutz in den Regenabläufen gesammelt?
  • Wie sehen die Gummidichtungen an allen Fensterscheiben und den Türren aus? Diese können Sie bei Bedarf vorsorglich mit einem Pflegestift behandeln, um Porösität vorzubeugen. 
  • Lästig, aber effektiv ist das Trocknenlassen der Fußmatten im Winter. Diese sammeln viel Feuchtigkeit, die im Auto verbleibt. Benutzen Sie Gummimatten, diese lassen sich leichter trocknen, und legen Sie Zeitungspapier unter die Matten. Das Papier saugt das Wasser auf und kann einfach entsorgt werden.
  • Leider lässt es sich bei Regen oder Schnee kaum vermeiden, Feuchtigkeit von draußen mit ins Auto zu nehmen. Klopfen Sie Schuhe, die voll von Schnee sind, beim Einsteigen gut ab und achten Sie darauf, keine nassen Kleidungsstücke oder Decken im Kofferraum liegen zu lassen.
  • Auch ein verstopfter Innenraumfilter kann für im Auto bleibende Feuchtigkeit sorgen. Wechseln Sie den Filter einmal im Jahr, so dass die Klimaanlage wieder effektiv arbeiten kann.

Falls Sie bereits defekte Autoteile entdeckt haben, die zum Eindringen von Feuchtigkeit ins Wageninnere führen, oder keiner der Tips den gewünschten Erfolg bringt, so lassen Sie Ihr Auto in der Werkstatt überprüfen.

Anhaltende Feuchtigkeit sorgt nicht nur für schnellere Materialermüdung, die teure Folgereparaturen nach sich ziehen kann, sondern kann auch eine Beeinträchtigung für die Gesundheit darstellen.

Im feuchten Klima gedeihen Bakterien und Schimmelpilze bestens, was eine Gefahr für Babys, ältere Menschen und Allergiker bedeutet.

Unser Fazit

Feuchtigkeit im Auto lässt sich nicht immer verhindern, aber mit ein bisschen Pflege lassen sich zumindest größere Schäden vermeiden.

Achten Sie darauf, nicht mehr Nässe als nötig mit ins Auto zu bringen, und warten Sie Autoteile wie Dichtungen und Klimaanlage regelmäßig, um den Abtransport von Feuchtigkeit aus dem Innenraum zu ermöglichen.

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